Montag, 13. Juni 2011

Wir haben gefeiert...

... den Worldwide Knit in Public Day am 11. Juni 2011! Es war gemütlich, lustig, unterhaltsam, motivierend und wird fortgesetzt...

Vielen Dank an Alle fürs Kommen!

Hier sind ein paar Impressionen der Guerilla-Knitting-Feier!







 Keep on Guerilla Knitting!

Die Strickistinnen





Sonntag, 5. Juni 2011

Wir spielen nicht mehr mit!

Wimmelbilderbücher können unter einem pädagogischen Aspekt betrachtet äußerst wertvoll sein. So haben sie den Anspruch einen Bezug zur Wirklichkeit herzustellen, indem sie Szenen aus dem Alltag abbilden. Damit unterstützen sie die Ausbildung eines Sinns dafür, wie die Welt konstruiert und strukturiert ist. Sie können auch Anlass zum Erzählen sein und sind daher im Bereich der Narrativistik bedeutsam.
Der Rathausplatz und der ihm angrenzende Rathauspark als Wimmelbild gesehen, bieten folgendes Bild der Wirklichkeit: die Welt ist männlich. Alles, was sich darin befindet, ist männlich, alle Taten, die in ihr geschehen, werden von Männern getan, alles, wovon sie erzählt, sind Männer. Betrachten wir diesen Ort als Wimmelsuchbild dann ist schnell erraten, was vergebens gesucht wird: Frauen und ihre Repräsentation an diesem Ort, der Heimat ist für insgesamt 17 Statuen, wovon 17 männlich sind und 0 weiblich.
Für welche Erzählung ist dieses Bild Anlass? Es lässt sich von der Zuschaustellung männlicher Potenz im öffentlichen Raum erzählen, von der Tradierung homogener weil androzentrischer Geschichtsbilder, von der Einschreibung sozialer Strukturen in räumliche, von einem Verfügungsunrecht über die Repräsentation im öffentlichen Raum, von der Trägheit des Wandels, von Leerstellen, Unsichtbarmachungen und Ausschlüssen. Davon muss erzählt werden. Aber auch von den Möglichkeiten ...

... der kleinen Widerstände

... des Aufdeckens

... der symbolischen Umkodierungen
... des Nichtmitspielens.

Betina von den Strickistinnen

Mittwoch, 1. Juni 2011

Wir feiern Geburtstag!

Uns gibt es tatsächlich erst seit einem Jahr. Viele schöne Dinge sind passiert in diesem ersten Strickistinnenjahr und bei unserer Geburtstagsfeier blickten wir mit besonderer Freude auf unsere erste gemeinsame Aktion zurück. Aufregend und spannend war dieser erste gestrickte Eingriff in den öffentlichen Raum. Anlässlich unserer Geburtstagsfeier "erneuerten" wir diese Aktion und die Laternen auf der Rahlgasse wurden abermals in Wolle verpackt.


Auch das Interesse der Passantinnen scheint seit dem letzten Jahr gewachsen zu sein. Oder liegt es daran, dass wir diesmal nicht um 6:30 sondern erst um 09:30 loslegten?



Wie wird es weiter gehen im nächsten Strickistinnenjahr? Welche Projekte werden folgen? Wo schließen wir an, wohin geht die Reise?
Was auch immer kommt, wir sagen: "KNIT ON!"

Dienstag, 8. März 2011

Abwarten hilft nicht. Auf die Straße gehen schon! 19.03.2011

Mit einem Demo-Aufruf der anderen Art mobilisieren die Strickistinnen für die Demonstration für Frauenrechte am 19.3.2011.
Nähere Infos zur Demo findet ihr unter: www.20000frauen.at. Wir sehen uns am 19.3.2011!

Freitag, 11. Februar 2011

Donnerstag, 20. Januar 2011

Gipfelstürmerinnen

Wenn wir uns gerade vom grauen Wien erholen,  sind wir  mitunter nicht nur urbane Strickistinnen sondern auch gipelstürmende Strickistinnen. So kam es, dass zwei von uns einen neuen Strickismushöhenrekord aufstellten. 2426 Meter!

 Roque de Los Muchachos, La Palma

Montag, 6. Dezember 2010

KnitHerStory - 100 Jahre internationaler Frauentag

Am 19. März 1911 wurde in Österreich zum ersten Mal der Frauentag begangen. Unter der Beteilung von 20 000 mehrheitlich Frauen fand in Wien eine Demonstration für Forderungen wie das allgemeine Frauenwahlrecht oder gleichen Lohn für gleiche Arbeit statt. Im März 2011 jährt sich der internationale Frauentag zum 100. Mal. Die Strickistinnen nehmen gemeinsam mit dem Verein Genderraum dieses Ereigniss zum Anlass, um nicht nur an diese Demonstration zu erinnern, sondern vor allem um auf das unermüdliche Kämpfen von Frauen für gleiche Rechte aufmerksam und die Beteilung von Frauen an der Geschichte sichtbar zu machen. "Sichtbarmachung" bedeutet in diesem Fall in erster Linie "Sichtbarstricken" des Weges dieser ersten Demonstration von 1911. Indem wir Objekte auf dem Weg der Demonstration einstricken und somit diesen Weg symbolisch erstricken, fordern wir auch die Entprivatisierung textiler Techniken und die Eroberung des primär männlich kodierten öffentlichen Raums.
Mehr Infos und Anleitung zum Mitstricken: KnitHerStoryBlog